Wärme-/Kältetherapie

 

Wärme :

  • beruhigt und entspannt.
  • steigert Stoffwechselprozesse im Gewebe.
  • führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße und damit zu einer Verbesserung der Durchblutung.
  • fördert so die Funktion des Immunsystems und stimuliert die Abwehrlage
  • vermindert die Spannung der Muskulatur und kann daher Muskelverspannungen entgegenwirken.

Bei der Wärme gibt es fast so viele Anwendungsformen, wie sie Wirkungen hat. Grundsätzlich kann man Wärme auf zwei verschiedene Arten dem Körper vermitteln: Unmittelbar durch einen Wärmeträger, der Wärme an den Körper abgibt (z. B. Fango), bzw. durch Wärmestrahlung (z. B. Rotlicht) oder mittelbar dadurch, dass die Wärme erst im Körper erzeugt wird (z. B. Hochfrequenztherapie).

Die häufigsten Formen der Wärmetherapie in unserer Praxis sind :

  • Fango/Naturmoor : Packungen mit Peloiden: Meist handelt es sich um Heißpackungen mit Peloiden. Peloide sind natürliche Stoffe, z. B. Moor, Fango. Sie können als schlamm- oder breiförmige Auflagen zur Anwendung kommen. In Form von Packungen eignen sie sich zur Behandlung einzelner Bereiche des Köpers oder als Ganzpackungen.
     
  • Heiße Rolle : Es werden mit kochendem Wasser getränkte zylinderförmig gerollte Frotteetücher auf die Haut getupft oder gerollt. Das Frotteetuch wird von außen nach innen abgerollt, damit sich eine Wärmewirkung entfaltet.
     
  • Rotlicht : Durch direkte Wärmestrahlung auf bestimmte Körperteile wird eine Hitze erzeugt. Rotlicht wirkt beruhigend, schmerzlindernd und muskelentspannend. Es wird daher auch zur Vorbereitung einer Massage eingesetzt. Für die Dosierung ist das Wärmeempfinden des Patienten maßgebend. Eine Behandlung dauert für gewöhnlich 10 bis 20 Minuten.
     
  • Ultraschall erzeugt Wärme durch mechanische Schwingungen (=Tiefenwärme). Dazu muss die Quelle der Schwingungen, also der Schallkopf über ein Medium (z. B. ein wässriges Gel oder Wasser) direkt an die Hautoberfläche ankoppeln.

 

 

Kälte hat nicht nur unangenehme Seiten. Richtig angewendet, kann sie sogar hartnäckige Beschwerden lindern, ob Kopfschmerzen, Rheuma oder Sportverletzungen.

Einsatzgebiete:

  • Schmerzlinderung

Die Meldungen, die die Kältemelder ans Gehirn weitergeben, stören die Weiterleitung der Schmerzreize. Kältereize erreichen deutlich schneller das Gehirn als ein Teil der Schmerzreize. Ist der Kältereiz so ausgeprägt, dass er selbst als Schmerzreiz wahrgenommen wird - z. B. eine Eispackung über einem verletzten Gelenk - dann überdeckt der künstlich erzeugte Kälteschmerz den verletzungsbedingten Schmerz. Wirkt die Kälte über längere Zeit ein, dann erzeugt sie vorübergehend sogar eine Lähmung der Kälte- und der Schmerzrezeptoren in der Haut. Zudem setzt sie die Geschwindigkeit herab, mit der die Nerven einen Reiz - also z. B. Schmerz - weiterleiten können.

  • Entzündungshemmung

Ist im Gewebe eine Entzündung im Gange, zeigt sich das meist durch eine gesteigerte Durchblutung, die an der charakteristischen Rötung und Überwärmung des Gewebes zu erkennen ist. Kälte bringt die Blutgefäße dazu, sich zusammenzuziehen und reduziert so die Durchblutung. Als Folge der Kälte selbst laufen die Stoffwechselprozesse im entzündeten Gewebe langsamer ab. Gedrosselt wird vor allem auch die Aktivität von Enzymen, die im Gewebe entzündungs- und schmerzfördernde Substanzen herstellen helfen. Zudem vermindert Kälte die entzündungsbedingte Schwellung.

  • Positiven Einfluss auf die Muskelspannung

Anwendungen : Eisabreibungen, Kältepackungen

 

 

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